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Der Unterfränkische Schachverband lud heuer zur Mitgliederversammlung nach Rieneck ein, dem Ausrichter der Unterfränkischen Einzelmeisterschaft vom 24. bis 29. März. 32 Vertreter der Vereine waren anwesend. Das Vorjahresprotokoll wurde einstimmig genehmigt. Die Vorsitzende Margareta Walther aus Kleinostheim gab bekannt, dass ein neues Mitglied, die Schachabteilung des TSV Rottendorf, erstmals mit zwei Mannschaften in der Vereinsrunde teilgenommen hat und dass beantragt wurde den Bayerische Schachkongress in Rottendorf auszurichten. Der Schachclub Zeitnot Kitzingen hat sich beim Verband abgemeldet. Walther warb auch für die Damen- und Seniorenmeisterschaft, die neu belebt werden soll. Sie appellierte außerdem: ?Die Verbindungen zu den BLSV-Kreisen sind wichtig, denn hier wird die Unterstützung nur den Vereinen gewährt, die in diesem Kreis ansässig sind. Die Verbindung zu den Kreisjugendringen des BLSV muss mehr aktiviert werden, um die Jugend auch finanziell zu unterstützen."
Zweiter Vorsitzender und Fernschachwart Dr. Harald Bittner (Bad Kissingen-Poppenroth) gab bekannt, dass elf Teilnehmer am unterfränkischen Fernschachturnier teilnehmen. DWZ-Bearbeiter Werner Zschunke (Bergrheinfeld) erklärte, wie die einzelnen Daten gemeldet werden müssen, um ordnungsgemäß auswerten zu können (Turnierunterlagen an dwz.ufr@gmx.de). Zschunke bedankte sich auch ausdrücklich bei Stefan Mühleck (Karlburg) und Sebastian Gehrsitz (Himmelstadt), die einen neuen hervorragenden Onlinedienst eingerichtet haben. 70.000 Besucher haben die Homepage im vergangenen Jahr angewählt.
Bezirksjugendleiter Christian Kuhn (Würzburg) gab in seinem schriftlichen Bericht bekannt, dass Alexander Wurm (Spvgg Stetten), Thomas Fischer (SC Bad Königshofen), Leah Zimmerer (SK Mainaschaff), Nelly Tovmasian (TSV Lohr), Lena Wisheckel (SC Himmelstadt) und Anne Hart (SC Bad Königshofen) mit der bronzenen Meisternadel geeehrt wurden. Auch wurden bei den bayerischen Jugendmeisterschaften neun von dreißig Medaillen - wie im Vorjahr - wieder nach Unterfranken geholt.
Der stellvertretende Jugendleiter Sascha Steiner (Stetten) legte sein Amt nieder. Für seine Verdienste erhielt er die goldene Ehrennadel. Neuer Nachfolger ist Peter Anliker (Bad Kissingen). Michael Schnepper (Mainaschaff) wurde Bezirksjugendspielleiter und Mirco Süß (Mönchberg) Referent für Leistungssport.
Pressewart Albrecht Fleckenstein bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen und dem Vorstand und hielt fest, dass das neue Online-System eine deutliche Entlastung darstellt.
Schatzmeister Wolfgang Kassubek (Niederwerrn) zeigte sich zufrieden über den ausgeglichenen Haushalt. Ihm wurde einstimmig Entlastung erteilt. Beim angesetzten Haushaltsplan 2009 sind die Einnahmen und Ausgaben nahezu ausgeglichen.
Bei den Wahlen wurde Stefan Mühleck (Karlburg) einstimmig zum Dritten Vorsitzenden gewählt, nachdem sich Erhard Nimbler (Kahl) nicht mehr zur Verfügung stellte. Zum neuen Breitenschachreferent wurde Peter Smola aus Bessenbach ohne Gegenstimmen gewählt und löste damit Dr. Harald Bittner (Poppenroth), der seine Kadidatur nach der Bewerbung von Peter Smola zurückzog, ab. Zum neuen Beisitzer für den Rechtsausschuss wurde Eckhard W. K. Beck (Heidingsfeld) und zum Ersatzmitglied Klaus Edelmann (Bergrheinfeld) jeweils einstimmig gewählt. Zum Bundeskongress am 28. Juni in Ingolstadt wurden Bezirksspielleiter Jürgen Müller (Sulzfeld-Kleinbardorf), Dr. Harald Bittner (Poppenroth), Walter Kassubek (Niederwerrn), Christian Kuhn (Würzburg), Dr. Reiner Grun (Rottendorf) und als Ersatz Mirco Süß (Mönchberg) einstimmig gewählt.
Das neue EDV-Programm hat Geld und viel Zeit gekostet. Auf Vorschlag von Margareta Walther (20 Euro) und Schachfreund Jan Burschik (Amorbach/25 Euro) wurde eine einmalige Vereinsumlage von 25 Euro pro Verein ohne Gegenstimmen beschlossen. Der Antrag der Vorsitzenden Margareta Walther die drei Euro Anmeldegebühr bei Schülern bis zwölf Jahre und Ummeldungen von aktiv auf passiv oder umgekehrt zu erlassen, wurde einstimmig angenommen.
Die Turnierordnung wurde mit folgendem Satz ergänzt: ?Zur Aufrechterhaltung oder für Übergangslösungen können durch Vorstandsbeschluss andere Wertungen, die dem gewählten Modus gerecht werden, beschlossen werden" und zudem ?Zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes kann durch Vorstandsbeschluss ein anderer Spielmodus festgelegt werden." Außerdem: ?Die Spielkreise Main-Spessart und Maindreieck tragen ihren Spielbetrieb als Spielkreis Mitte aus."
Die Unterfränkische Einzelmeisterschaft 2009 wird in Obernau und 2010 voraussichtlich in Kitzingen oder Bad Königshofen ausgetragen.
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