ARTIKEL DER KATEGORIE: Turnier


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Comeback²

Am Maiwochenende gab es ein zweifaches Comeback.

Dem SV 1967 Sailauf gelang nach einer Dekade Regionalliga Abstinenz am letzten Spieltag in der Unterfrankenliga der Wiederaufstieg mit einem knappen 4,5:3,5 über Versbach.

Maßgeblichen Anteil hatte die erstarkte Sailaufer Jugend, der etablierte Alexander Zentgraf sowie der just für die Schlussrunde reaktivierte Spitzenspieler Thomas Aßmann, der an Brett 1 einen wichtigen Sieg einfuhr.

Insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung aller Teammitglieder.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Infos und das Mannschaftsfoto unter:

http://schachfreunde-sailauf.de/

KL

Emil Dähne

Von 1948 bis zu seinem Lebensende war Emil Dähne 1. Vorsitzender des Hamburger Schachklubs. 1951 übernahm er auch die Präsidentschaft im DSB. Er bekleidete dieses Amt bis zu seinem Tod. In seiner Amtszeit verdoppelte sich die Anzahl der Mitglieder von 24.000 auf etwa 48.000. 1952 stiftete er den Pokal Silberner Turm. Ihm zu Ehren heißt die Deutsche Pokal-Einzelmeisterschaft auch Dähne-Pokal.

Emil Dähne ist zudem Träger der Goldenen Ehrennadel des DSB.

Die Dähne Pokal Endrunde auf Unterfränkischer Ebene befindet sich in den Startlöchern. Das Viertelfinale ist ausgelost:

http://ligen.ufra-schach.de/Showstandings/Showrounds/id_league/431

Nomineller Favorit ist Alexander Wurm von der Spvgg Stetten. Mit Norbert Lukas, Klaus Link und Timo Helm (TV) haben sich gleich drei ehemalige bzw. aktueller Titelverteidiger an seine Fersen geheftet. Der Sieger des Dähne-Pokals ist traditionell berechtigt, die Meisterklasse 1 bei den kommenden Unterfränkischen Meisterschaften zu spielen. Darüber hinaus besitzt der Wettkampf echten Pokalcharakter, da nieder- auf höherklassige Vereinsspieler treffen können.

Ein reizvoller Nebeneffekt ist jedoch der, dass man die Möglichkeit hat, Vereinsabende und Orte anderer Clubs abseits der üblichen Verbandsrundengegner kennenzulernen.

KL

Es müllert wieder

M2, Brett 1 Lutz Müller mit Weiß, hier beim Spiel gegen Moritz Basel in Runde 9

Wenn der Bomber der Nation Gerd Müller früher das Tor traf – was er bekanntlich sehr oft tat – sagte man: „Es hat wieder gemüllert“!

Gemüllert hat es auch bei den Unterfränkischen Meisterschaften in Sailauf. Dort hat Lutz Müller aus Bad Königshofen, den altersmäßig nur ein Jahr vom Bomber der Nation trennt, sechs lupenreine Tore geschossen!

 

 

Lutz Müller ist ein Phänomen an Fitness. Wo andere Schachspieler doppelrundige Schachturniere aufgrund der Anstrengung meiden, spielt er als 70+‘er munter auf und seine Gegner an die Wand. Als Vizemeister der M2 darf er nun im kommenden Jahr in der M1 Tore schießen. (mehr …)

Nina, pretty ballerina

Nina, pretty ballerina, now she is the queen of the chess floor …

Wer kennt ihn nicht, den melodischen ABBA Titel „Nina, pretty Ballerina“?

Bei den Bayerischen U14w tanzte die Großostheimerin Nina Kunisch ihre Gegnerinen allerdings auf dem Schachbrett aus.

5 ½ Punkte aus 7 Partien brachten ihr die Verteidigung ihres Vorjahrestitels ein.

 

2vr.: Lin Englert, BJEM U10w

Den Kadertrainern aus Bayern steht jedoch noch mehr Arbeit bevor: Der Unterfränkische Nachwuchs scheint nicht zu versiegen und aus der Großostheimer Talentschmiede wachsen bereits die nächsten Meisterinnen nach. Lin Englert erringt den Triumph in der jüngsten Bayerischen Kategorie der U10 Mädchen und das mit 6 von 7 Punkten!

KL

Queen of the Hill

U18w Siegerehrung: vlnr.: Referentin für Mädchenschach Hanna Marie Klek; Schilay,Eva; Klenk,Sofie; Alina Damrich

Was haben Alina Damrich vom SC Schweinheim und Schachgroßmeister David Navarra gemein?

Bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften der U18w auf Burg Wernfels schaffte Alina Damrich erstmals den Sprung auf’s Siegertreppchen. Sie konnte gegen stärkste Konkurrenz aus ganz Bayern, inklusive der Titelverteidigerin Sindy Kail aus dem eigenen Bezirk, den dritten Platz erreichen.

Die Leistung ist umso beachtenswerter, da Alina in Runde zwei die neu gekürte Bayerische Meisterin, Sofie Klenk vom SC Tarrasch München, bezwang.

Der dritte Platz ist neben den Schulschacherfolgen das persönliche Highlight ihrer Schachkarriere. Dass dies kein Zufallstreffer war, bestätigte Alina im Rahmenprogramm beim „King of the hill“, einer besonderen Schachvariante: Ein Blitzturnier bei dem man auch gewonnen hat, wenn der König eines der vier Zentrumsfelder erreicht. Nach sieben Runden stand Alina Damrich mit 6 Punkten als Siegerin unter 24 Teilnehmerinnen fest.

Großmeister David Navarra hätte seine wahre Freude an dieser Abart des Schachspiels, die einen luftigen König belohnt. Beorderte er doch in der berühmten Partie gegen den Polen Wojtaszek seinen König nicht nur Richtung der vier Zentrumsfelder – und ebenso geschickt daran vorbei ;-)) Kf1-f2-f3-f4-f5-f6-f7-f8-g8-h8 – er schickte ihn gleich zur benachbarten 8.ten Grundreihe und dort ins abgeschiedene Hinterzimmer h8!!

KL