ARTIKEL DER KATEGORIE: Turnier


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Spannung liegt in der Luft

Schach: Die Altmeister behalten auch 2017 noch die Oberhand

sitzend von links: Jürgen Gegenfurtner, Vladimir Epishin, Henrik Teske, Pierre Lipinski. hinten von links: Stadtrat Willi Dürrnagel,1.Vorsitzender USV Dr. Bittner, Turnierleiter Wolfgang Saftenberger

Würzburg. Das traditionsreiche Open des SV Würz­burg von 1865 e.V. konnte auch in diesem Jahr erneut mit hochkarätiger und überregionaler Besetzung aufwarten. Im nunmehr dritten Jahr mit dem Felix-Fechenbach-Haus als Austragungsort, kämpfte an diesem Wochenende ein 60 Spieler starkes Teilnehmerfeld in 5 Runden nach Schweizer System um Punkte, Sach- und Geldpreise. Bereits in der 4. Runde kam es zum Aufeinander­treffen der beiden bis dahin stets siegreichen Top-Favoriten und Großmeister-Titelträger, dem ehemaligen Sekundanten von Anatoly Karpov und Vorjahresgewinner Vladimir Epishin vom SV Lingen und dem Profi-Trainer, Schachsportaktivisten und Vorjahreszweiten Henrik Teske vom SV Empor Erfurt. In einer sehr von Vorsicht geprägten Begegnung einigten sich die Kontrahenten jedoch alsbald schon auf ein Remis. Hierdurch gelang dem erst 28jährigen Senkrecht­starter und Mitfavoriten Jürgen Gegenfurtner vom SV Seubelsdorf durch einen schnellen Sieg am Tisch 2 zwischenzeitlich der Sprung an die Tabellenspitze. (mehr …)

Dähnepokal Unterfranken 2017/18

Der Dähnepokal Unterfranken startet nun wieder. Alle Unterfränkischen Schachspieler sind hierzu
recht herzlich eingeladen. Dieses interessante Turnier ist eine tolle Abwechslung zu den
Ligakämpfen und ideal für alle die ihre DWZ-Zahlen mal wieder erhöhen wollen.

Spielmodus: Es werden 2 Stunden für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie nach den FIDE-Quick-Play-Finish-Rules gespielt. Der Erstgenannte hat Weiß und muss fahren.Gespielt wird
jeweils eine Partie. Der Verlierer scheidet aus. Endet diese Partie unentschieden, so wird der Sieger
durch Schnellpartien (15 Min) mit wechselnden Farben bis zur ersten Gewinnpartie ermittelt. Nach
der zweiten unentschiedenen Schnellpartie entscheidet das Los. (mehr …)

Bericht vom Würzburger Hofbräupokal 2017

Auf den Bild von rechts: Willi Dürrnagel (Stadtrat), Joseph Homi (Jugendpreis), Reiner Heimrath ( 2.Platz), Alexander Hilverda ( 1.Platz), Cornelia Steinbach ( Damenpreis), Fabian Eber (3.Platz), Klaus Klundt (Seniorenpreis) und Wolfgang Saftenberger (Turnierleiter).

Am vergangenen Wochenende hat der Schachverein Würzburg von 1865 das traditionelle Schnellschachturnier um den „Hofbräu-Pokal“ durchgeführt. Dieses beliebte Turnier, bei dem jeder Spieler eine Bedenkzeit von 20 Minuten je Partie hat, wird vom Verein nunmehr seit mehr als einem viertel Jahrhundert veranstaltet. So sind in diesem Jahr 54 Spieler aus Bayern, Hessen und Thüringen zum Kräftemessen am Schachbrett angetreten. Durch die Teilnahme von Fide-Meistern, Internationalen Meistern und eines Großmeisters war eine enorme Spielstärke zu erwarten und die Hürden zum Sieg entsprechend hoch.

Bis zur siebten und letzten Runde war Spannung geboten, da jeder Spieler vom 1. bis zum 6. Platz die Chance auf den Turniersieg hatte. Nach sieben Runden konnten die verdienten Preise verteilt werden. Durchgesetzt hat sich und wurde damit Sieger Alexander Hilverda (SC Erlangen) mit 6 Siegen aus 7 Partien. Punktgleich mit dem Sieger (aber der etwas schlechteren Buchholzwertung) landete Reiner Heimrath (SC Noris-Tarrasch Nürnberg auf dem 2. Platz. Der derzeit vereinslose aber sehr stark aufspielende Fabian Eber konnte sich durch einen Sieg im letzten Spiel Platz 3 vor dem Großmeister Henrik Teske sichern. Durch ein Remis gegen den Sieger Hilverda verpasste der durch eine Erkältung geschwächte GM Teske eine Platzierung nur denkbar knapp. Durch die sehr harmonisch verlaufene Veranstaltung und straffe Organisation konnten die angereisten Teilnehmer um 17:30 Uhr wieder ihre Heimreise antreten.

Norbert Lukas gewinnt zum 4. Mal den Unterfränkischen Dähnepokal

Klaus Link (Klingenberg) und Norbert Lukas (Schweinfurt) haben am 15. Juli ab 11.00 Uhr
das Unterfränkische Dähnepokal-Finale in der Spinnmühle Schweinfurt ausgetragen.

Norbert Lukas hatte sich zuvor auf Kreisebene gegen Joshua Fischer (Bergrheinfeld), Karl Ludwig Heilmann (Gerolzhofen) und Fred Reinl (Schweinfurt) durchsetzen können, ehe er sich auf Bezirksebene gegen Alexander Wurm (Stetten) und Benedikt Weikert (Bad Königshofen) die siebte Finalteilnahme in Folge sichern konnte!

Klaus Link wiederum qualifizierte sich durch Siege gegen Marco Lindner (Mainaschaff), Siegfried Hüttinger, Heiko Paoli und Gerhard Kloetgen (alle Alzenau) zum dritten Mal für das Finale. 2012 gewann er gegen Norbert Lukas, 2015 verlor er nach Schnellschach gegen Norbert Lukas. Damit kam es zur dritten Final-Partie der beiden!

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