ARTIKEL DER KATEGORIE: Turnier


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Ufr. Schnellschach-Einzelmeisterschaft 2018 erstmals in Würzburg – Lengfeld

Ufr. Schnellschach-EM im Bild v.l.n.r: Jannik Kiesel (DT Münnerstadt) Jugendpokal; Matthias Hofmann (SR/Orga; TSV Lengfeld); Thomas Steinhauser (SC Prichsenstadt) Bronzepokal; Claudia Reichert (DT Münnerstadt) Damenpokal; IM Fabian Englert (SK Klingenberg) Goldpokal; Klaus Michel (Giebelstadt) Hobby-Pokal; IM Peter Ostermeyer (TSV Rottendorf) Silberpokal; Andy Kurzack (SR; TSV Lengfeld).

Der TSV Lengfeld 1876 e. V. war am 9. Juni 2018 erstmalig Gastgeber für die Ausrichtung einer unterfränkischen Meisterschaft. Trotz der äußerlichen Hitze von über 30°C blieb es innerhalb der Kürnachtalhalle dank der Jalousien noch bis in die Nachmittagsstunden in Sachen Temperatur erträglich. Dagegen waren auf den Brettern hitzige Schlachten zu verfolgen, was natürlich v. a. der Spielstärke der anwesenden Teilnehmer geschuldet war. Nicht nur durch die Teilnahme der internationalen Titelträger IM Fabian Englert (SK 1982 Klingenberg), IM Dr. Peter Ostermeyer (TSV 1869 Rottendorf), FM Karl-Heinz Göhring (SK Schweinfurt 2000) und FM Heiner Siepelt (SV Würzburg 1865) war das Turnier hochkarätig besetzt.

Der Schnitt der nominell 10 besten Teilnehmer lag bei 2.170 TWZ. Der TSV 1869 Rottendorf stellte – als Patenverein des ausrichtenden TSV Lengfeld – mit 6 Spielern das größte Kontingent der 28 Teilnehmer. Das (erstmals ELO ausgewertete) Turnier verlief dank der Fairness aller Spieler zügig und ohne Komplikationen. Nicht einen einzigen Streitfall mussten die beiden Schiedsrichter Matthias Hofmann und Andreas Kurzack schlichten. Selbst die erst seit 2018 neuen bzw. verschärften FIDE-Regeln im Hinblick auf inkorrekte Züge und deren Konsequenzen bewältigten die Teilnehmer famos. So konnte das Turnier bei zunehmenden Außen- und dadurch auch leicht ansteigenden Innentemperaturen seinen Lauf nehmen. 7 Runden im Schweizer System waren zu bewältigen. Spätestens nach der 4. Runde hatten sich die beiden IM etwas vom Feld abgesetzt. Jedoch musste Ostermeyer in der letzten Runde auf einen Ausrutscher des führenden Englert hoffen, um noch den 1. Platz zu erreichen. Heiner Siepelt war der Auserwählte, dem diese Aufgabe zufiel, der bei einem eigenen Sieg auch noch unter die ersten drei Plätze hätten rutschen können. Doch an diesem Tag war IM Fabian Englert einfach nicht zu überwinden und so gewann er mit 6,5 Punkten aus 7 Partien und einem ganzen Punkt Vorsprung souverän die diesjährige ufr. Schnellschach-Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch! (mehr …)

50 Starter beim Schweinfurter Schach-Open 2018

Christian Bussard gewinnt vor Dr. Gabriel Seuffert!

Bereits zum 28. Male fand das Schweinfurter Open statt; gespielt wurde wie gewohnt von Fronleichnam bis Sonntag. Norbert Lukas (1. Vorsitzender) durfte sich heuer über 50 Meldungen freuen. Neben Walpurgisgericht (Fronleichnam in Oberndorf) und Volksfest (ab Freitag auf Volksfestplatz) lockte zum dritten Mal der Wildpark mit einem Elchkalb.

Gleich 36 Spieler wiesen eine internationale Wertungszahl (ELO) auf! Es waren Spieler aus dem gesamten unterfränkischen Raum vertreten und einzelne Starter aus Ober- und Mittelfranken, Niederbayern, München sowie Baden, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Das größte Kontingent stellte mit zehn Spielern der ausrichtende Schachklub Schweinfurt, der in diesem Jahr sein 125jähriges Jubiläum feiert.

Dazu fanden sich gleich acht vereinslose Spieler! 13 Senioren sowie 14 Kinder und Jugendliche spielten wieder beim freundschaftlichen Vergleich; „Jung und Alt trifft sich beim Schach in Schweinfurt“. Jüngster Teilnehmer war mit neun Jahren David-Andrei Valean Chen (Schweinfurt), ältester Teilnehmer war mit 81 Jahren Waldemar Grasmik (Bad Kissingen). Die Geldpreise im Gesamtwert von 1.000 Euro waren bis zur letzten Partie umkämpft.

Neun Spieler konnten am Fronleichnamstag beide Partien gewinnen. Am Freitag konnten nur die Schweinfurter Dr. Gabriel Seuffert und Udo Seidens auch die dritte Partie gewinnen. Das Vereinsduell gewann dann am Samstag Morgen FM Dr. Gabriel Seuffert für sich, der mit 4 aus 4 sicher das Feld anführte. Nachmittags kam es zum Spitzenduell gegen Christian Bussard (Niederkassel), der nur in Runde 3 ein Remis gegen FM Dr. Hans-Joachim Hofstetter (Bad Neustadt) abgab. Die Setz-Nr. 2 des Turniers konnte durch ein starkes Eindringen auf der zweiten Reihe den Unterfränkischen Meister bezwingen und die Tabellenführung erobern! Mit 4:1 Punkten waren auch Michael Schmid (Bad Königshofen) und Dr. Hans-Joachim Hofstetter (Bad Neustadt) in der Verfolgerrolle sowie überraschend Milos Milovanovic (Gottmadingen) und Thomas Gehrig (Maßbach).

In Runde 6 trennten sich Christian Bussard und Michael Schmid schnell Remis, so daß Dr. Gabriel Seuffert (durch einen Arbeitssieg gegen Thomas Gehrig) aufschließen konnte. Milovanovic und Hofstetter und Ziegler blieben durch ihr Remis mit 4,5 Punkten knapp zurück, während Georg von Zimmermann (München), Titelverteidiger Norbert Kuhn (Würzburg) und Samuel Maar (Bad Emstal) durch Siege zu Ihnen aufrückten. (mehr …)

Rock meets Chess

Das Bild zeigt die Siegerehrung von Rock meets Chess von links Wolfgang Max Schmitt (Organisator), dritter Platz Helmut Pfalzer PSV Memmingen, Sieger Alexander Billing SC Schwabmünchen, zweiter Platz Timo Helm SC Bad Königshofen, Vladimir Stepanek (Abteilungsleiter ASV Martinszell)

Martinszell (rekö) Auch die sechste Ausspielung von Rock meets Chess fand einen neuen Sieger. Nach knapp 11 Stunden Schnellschach, mit 13 Runden trug sich Alexander Billing aus Schwabmünchen, erstmals in die Siegerliste ein. Der 24 jährige blieb im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen. Der BWL Student, kam auf 11 Siege und gab lediglich zwei Remisen ab. Somit erreichte der Mittel-Schwabe 12 Punkte. Mit einem halben Punkt Abstand, also 11,5 Punkten, belegte der unterfränkische Timo Helm aus Bad Königshofen den zweiten Platz. Dem Sieger von 2017 gelang somit seine Titelverteidigung nicht. Auf dem dritten Platz schob sich überraschend der Memminger Helmut Pfalzer mit 10 Punkten. Ihm glückten 9 Siege bei jeweils zwei Remisen und Niederlagen. Die vier Österreicher kamen mit Stefan Revelant auf vier, Harald Amann auf sechs und Markus Stadelmann auf sieben. Alle drei gingen für den SK Bregenz an den Start. Organisator Wolfgang Max Schmitt zeigte sich mit dem Turnier sehr zufrieden. Er selbst landete auf Platz elf und war damit bester Martinszeller. Auch im kommenden Jahr wird die siebte Ausgabe des musikalischen Schach Events an den Start gehen.

Vorbericht Rock meets Chess

Martinszell (rekö) Am Pfingstwochenende ist es wieder soweit. Sonntag Abend treffen sich 22 Schachspieler aus Bayern und Österreich zur sechsten Ausgabe des Kultturnieres „Rock meets
Chess“. Insgesamt spielen die Teilnehmer 13 Runden Schnellschach mit einer Bedenkzeit von 25 Minuten. Seit Monaten ist das beliebte Turnier, welches in Martinszell am Sportplatz im Vereinsheim stattfindet, ausgebucht. Die einmalige Kombination Schach trifft auf Rockmusik ist in dieser Form weltweit wohl einmalig. Die Spielstärke des gesamten Teilnehmerfeldes verspricht spannende Partien und einen harten Kampf um die RmC Krone. Der letztjährige Sieger Timo Helm vom SC 1957 Bad Königshofen reist aus Unterfranken ins Allgäu. Er hat den längsten Anfahrtsweg und versucht seinen Titel zu verteidigen. Das ist in den vorhergehenden Turnieren keinem Sieger gelungen. Den Sieg von Helm wollen ein Trio aus Vorarlberg verhindern. Ambitioniert starten also Harry Amann und Markus Stadelmann vom SK 1920 Bregenz. Vom SV 1954 Lochau reiht sich Dietmar Heinritz ein und ergänzt damit die hochmotivierte „Austria Schach Phalanx“. Außenseiterchancen werden den beiden Memmingern Helmut Pfalzer und Jens Zimmermann eingeräumt. Auch zwei Damen nehmen die Herausforderung an eine ganze Nacht hindurch Schach zu spielen. Helena Rascher und Carina Bernzen gehen für den ASV Martinszell auf Punktejagd. Organisator Wolfgang Max Schmitt wird am Montag früh dem Sieger seinen Preis, eine Flasche Single Malt Whisky, bei der Siegerehrung überreichen. Mit dem gemeinsamen Frühstück endet dann das musikalische Sport Event.

Tobias Kuhn dominiert – SK Klingenberg bestes Blitz-Team

Die Blitz-Meisterschaften fanden seit langer Zeit außerhalb des (heuer abgesagten) Schachfestivals statt. Die Schachfreunde der SpVgg. Stetten richteten heuer beide Titelturniere aus. Das für ELO angemeldete Turnier lag bei IA Jürgen Müller (KÖN) in bewährten Händen, auch die „Hilfs-Sheriffs“ überwachten und entschieden souverän.

Im Einzel (30  Teiln.) hatte nach 15 Runden Tobias Kuhn vom SK 1982 Klingenberg mit 14 Punkten die Nase klar vorn. Mit drei Punkten Rückstand folgte Gerhard Mehler vom SK Lohr (11)  auf dem Silberrang, vor CM Christian Schatz und FM Heiner Siepelt vom SV Würzburg 1865 mit 10½ bzw. 10 Punkten. Als beste Dame erreichte die amtierende Deutsche Meisterin FM/WIM Jana Schneider von der SpVgg Stetten den 9.Platz.

Bei den Teams gab es unter den zehn Startern drei Favoriten mit einem WZ-Schnitt oberhalb 2000, die auch die Treppchenplätze unter sich ausmachten. Im direkten Vergleich trennten sich die mit über 2200 WZ am höchsten eingeschätzten SK Schweinfurt 2000 und SK Klingenberg mit einem 2:2. Stetten III als Dritter im Bunde unterlag beiden knapp. Vorentscheidend war das Schweinfurter 2:2 gegen Stetten II, womit das Team vom Untermain um einen Zähler enteilte. Klingenberg sammelte 31 der 36 möglichen Brettpunkte und lag auch hier 2½ vor den Konkurrenten. Maßgeblichen Anteil daran hatte Meister Tobias Kuhn (im Bild rechts), der alle 9 Partien am Spitzenbrett gewann. Die Teamkameraden (v.links) Hans-Jörg Gies (Br. 4), Jürgen Wambach (3) und Klaus Kraich (2) holten mindestens 7 Zähler.

USV-Vorsitzender Harald Bittner dankte zum Abschluss den Organisatoren und Helfern. Da sich die Regeln, besonders in Blitz und Schnellschach, in den letzten 12 Monaten zweimal geändert haben, mussten sich Spieler wie auch SchiRis erst daran gewöhnen. Zur Festigung der eigenen Regelkenntnisse, empfahl Bittner die SR-Kurse, die im Sept. bis Nov. angeboten werden, auch wenn man selbst keine Ambitionen zum aktiven SR hat.

Text & Foto: HBittner (mehr …)