ARTIKEL DER KATEGORIE: Turnier


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Marco Lindner Dähnepokalsieger 2018

Mit drei Siegen über Siegfried Hüttinger, Harald Graul (beide Königsspringer Alzenau) sowie Klaus Link vom SK Klingenberg qualifizierte sich Marco Lindner vom SK 1929 Mainaschaff für das Finale des unterfränkischen Dähnepokals. Dabei konnte er am vergangenen Samstag in einer spannenden Partie den leicht favorisierten Titelverteidiger Norbert Lukas (Schachklub Schweinfurt 2000) nach 50 Zügen mit den weißen Steinen bezwingen. Ausschlaggebend war ein verfehlter Damenausflug seines oberligaerfahrenen Kontrahenten, den der Mainaschaffer Jugendleiter konsequent auszunutzen wusste. Am 22./23. September wird der Wettbewerb auf bayerischer Ebene mit den Vertretern der 8 Bezirksverbände fortgesetzt.

Wolfgang Künstler

89.Bayerische Schach-Einzelmeisterschaft

Lukas Schulz und Katharina Mehling sind die Titelträger

Auf dem Siegerfoto freuen sich die frischgebackenen Meister (am Tisch) Katharina Mehling und Lukas Schulz. Auf den Medaillenrängen (v.l.) Reiner Heimrath (2.), Barbara Niedermayer (Damen-3.), Kristin Braun (Damen-2.) und Eduard Miller (3.). Im Hintergrund Schirmherr OB Kay Blankenburg, KissChess-Initiator Dr. Hans-Joachim Hofstetter sowie Organisator, Schiedsrichter und USV-Vorsitzender Dr. Harald Bittner. Foto: Hermann Mehling

Bad Kissingen (wms). Spannung pur an den Brettern bei den Herren. Nach acht Runden im Hotel Astoria waren drei Denksportler Schulz, Heimrath und Miller mit je 6 Zählern punktgleich an der Spitze des Feldes, dicht gefolgt vom Topgesetzten Englert. Als dieser dann in der letzten Runde seine Partie gewann, standen die anderen unter Zugzwang. Doch gelang auch allen anderen der Spitzengruppe, ihre Partien zu gewinnen, und so war die Entscheidung über den Bayerischen Meister im Schach denkbar knapp gefallen; gerade mal ein halber Buchholz Punkt trennte auf dem sieben-Punkte-Niveau den Ersten vom Dritten. Lukas Schulz (SC Erlangen) hatte am Ende die Nase vorn. Rainer Heimrath (SC Noris-Tarrasch Nürnberg) holte wie im vergangenen Jahr den Vizemeistertitel nur getrennt durch die Bucholz Summen Wertung. Der Titelverteidiger von 2017, Eduard Miller (SC Erlangen) wurde Dritter. Auf Platz Vier landete der Unterfranke Fabian Englert (SK Klingenberg) mit einem halben Punkt Rückstand. (mehr …)

Hotel Astoria wird für eine Woche „ChessToria“

Bad Kissingen (HBitt). Für eine Woche ist Bad Kissingen das Zentrum der bayerischen Schachwelt. Die hellsten Köpfe spielen hier den bayerischen Titelträger in diesem Strategiespiel aus. Der vor acht Monaten gegründete Verein KissChess, der im Januar bereits ein Großmeisterturnier veranstaltete (wir berichteten) ist zusammen mit seinem Patenverein SK Bad Neustadt Gastgeber für das Großereignis, wo 28 aus dem Vorjahr oder in den Bezirken qualifizierte Herren und 13 Damen um die Titelehren streiten.

Der KissChess-Initiator und –Vorsitzende Hans-Joachim Hofstetter begrüßte die Spieler aus dem Freistaat herzlich, als Stadtrat in Vertretung des urlaubenden Schirmherrn, OB Kay Blankenburg, auch im Namen der Stadt, wünschte eine schöne Woche und, dass die Teilnehmer auch die nichtschachlichen Vorzüge Bad Kissingens kennen lernen mögen. Zweiter Bürgermeister Anton Schick gab dem Turnier ebenfalls die Ehre. Auch Schachbezirksvorsitzender Harald Bittner (Poppenroth, SK Bad Neustadt) freute sich über das Engagement des jungen Vereins und wird das Turnier als Schiedsrichter, zusammen mit dem 2. Bayer. Spielleiter Simon Pernpeintner (SK Kelheim) leiten.

Einer der Titelfavoriten ist der frühere Meister von Unterfranken und IM (Internationaler Meister) Fabian Englert (Klingenberg), der Hofstetter zum Auftakt matt setzte, aber auch der aktuelle ufr. Meister Gabriel Seuffert (Schweinfurt) ist als vierter der Setzliste im Favoritenkreis. Bei den Damen wird von der aufstrebenden Katharina Mehling (SpVgg. Stetten, Nr. 2), die ab Herbst für KissChess in der Frauen-Regionalliga spielt, eine heimische Fahne aufrecht gehalten. In neun Runden nach „Schweizer System“, bei dem möglichst jeweils Punktgleiche gegeneinander gepaart werden, wird am Samstag die finale Runde gespielt und die Sieger geehrt. (Leise) Zuschauer sind im Kissinger Hotel Astoria gerne gesehen. Beim Blitzturnier am Mittwochabend in der Spielbank des Kurortes dürfen auch „normale“ Spieler zu den Figuren greifen, allerdings ist die Zahl der Startplätze begrenzt.

Ergebnisse (und Partien und Tabellen) finden sich auf der BSB-Seite

H. Bittner

89. Bayerische Schach-Einzelmeisterschaft

26. August bis 01. September 2018 in Bad Kissingen

In Unterfranken finden die diesjährigen Bayerischen Titelkämpfe im Schachsport statt. Von Sonntag dem 26. August bis Samstag den 01. September gehen die Besten Denksportler Bayerns im Hotel Astoria in Bad Kissingen an den Start. Die Meisterschaften werden traditionell für Herren und Damen parallel ausgetragen. Im Neun Runden Turnier nach Schweizer System werden die Sieger am Brett ermittelt. Mit Eduard Miller vom SC Erlangen 48/88 und Oda Lorenz von SG Augsburg gehen beide Titelverteidiger ins Rennen. Bei den Herren zählen die beiden Internationalen Meister Fabian Englert (SK 1982 Klingenberg) und Christoph Singer (FC Bayern München) sowie die FIDE Meister Florian Ott (SC Erlangen 48/88) Dr. Gabriel Seuffert (SK Schweinfurt 2000) und Roland Schmid (SG Post/Süd Regensburg) zum Kreis der Favoriten. Bei den Damen kommen Barbara Niedermaier ( SC 1868 Bamberg), Katharina Mehling (SpVgg 1946 Stetten) sowie Kristin Braun (SC Jäklechemie Talente Franken) für den Titel in Frage. Neben den beiden Titeln für die Erstplatzierten gilt es auch für die jeweils zweiten sich dann für die Deutsche Schach-Einzelmeisterschaft zu qualifizieren. Für Spannung im Turniersaal in der Martin Luther Straße 1 ist also gesorgt. Zuschauer können kostenfrei die Spitzensportler bei ihrer Jagd nach Punkten beobachten. Um 09.00 Uhr beginnen die Vormittagsrunden. Um 15.00 Uhr ist Spielbeginn für die Runde am Nachmittag. Für den reibungslosen Ablauf des Turniers sind die beiden FIDE Schiedsrichter Simon Pernpeitner (SK Kelheim 1920) und Dr. Harald R. Bittner (SK 1933 Bad Neustadt) verantwortlich. Während der Titelkämpfe in der fränkischen Kurstadt wird auch ein abwechslungsreiches Begleitprogramm angeboten. Neben einer Stadtführung gibt es auch ein ELO ausgewertetes Blitzturnier in der Spielbank in Bad Kissingen. Auch eine Nachtwächter Führung und ein Turnier Simultan erwartet die Teilnehmer. Mit dem SK 1933 Bad Neustadt/Saale e.V. und Kiss Chess e.V. haben die beiden Ausrichter der Veranstaltung tolle Vorarbeit geleistet. Als Schirmherr fungiert der Oberbürgermeister Kay Blankenburg. (wms)

Ufr. Schnellschach-Einzelmeisterschaft 2018 erstmals in Würzburg – Lengfeld

Ufr. Schnellschach-EM im Bild v.l.n.r: Jannik Kiesel (DT Münnerstadt) Jugendpokal; Matthias Hofmann (SR/Orga; TSV Lengfeld); Thomas Steinhauser (SC Prichsenstadt) Bronzepokal; Claudia Reichert (DT Münnerstadt) Damenpokal; IM Fabian Englert (SK Klingenberg) Goldpokal; Klaus Michel (Giebelstadt) Hobby-Pokal; IM Peter Ostermeyer (TSV Rottendorf) Silberpokal; Andy Kurzack (SR; TSV Lengfeld).

Der TSV Lengfeld 1876 e. V. war am 9. Juni 2018 erstmalig Gastgeber für die Ausrichtung einer unterfränkischen Meisterschaft. Trotz der äußerlichen Hitze von über 30°C blieb es innerhalb der Kürnachtalhalle dank der Jalousien noch bis in die Nachmittagsstunden in Sachen Temperatur erträglich. Dagegen waren auf den Brettern hitzige Schlachten zu verfolgen, was natürlich v. a. der Spielstärke der anwesenden Teilnehmer geschuldet war. Nicht nur durch die Teilnahme der internationalen Titelträger IM Fabian Englert (SK 1982 Klingenberg), IM Dr. Peter Ostermeyer (TSV 1869 Rottendorf), FM Karl-Heinz Göhring (SK Schweinfurt 2000) und FM Heiner Siepelt (SV Würzburg 1865) war das Turnier hochkarätig besetzt.

Der Schnitt der nominell 10 besten Teilnehmer lag bei 2.170 TWZ. Der TSV 1869 Rottendorf stellte – als Patenverein des ausrichtenden TSV Lengfeld – mit 6 Spielern das größte Kontingent der 28 Teilnehmer. Das (erstmals ELO ausgewertete) Turnier verlief dank der Fairness aller Spieler zügig und ohne Komplikationen. Nicht einen einzigen Streitfall mussten die beiden Schiedsrichter Matthias Hofmann und Andreas Kurzack schlichten. Selbst die erst seit 2018 neuen bzw. verschärften FIDE-Regeln im Hinblick auf inkorrekte Züge und deren Konsequenzen bewältigten die Teilnehmer famos. So konnte das Turnier bei zunehmenden Außen- und dadurch auch leicht ansteigenden Innentemperaturen seinen Lauf nehmen. 7 Runden im Schweizer System waren zu bewältigen. Spätestens nach der 4. Runde hatten sich die beiden IM etwas vom Feld abgesetzt. Jedoch musste Ostermeyer in der letzten Runde auf einen Ausrutscher des führenden Englert hoffen, um noch den 1. Platz zu erreichen. Heiner Siepelt war der Auserwählte, dem diese Aufgabe zufiel, der bei einem eigenen Sieg auch noch unter die ersten drei Plätze hätten rutschen können. Doch an diesem Tag war IM Fabian Englert einfach nicht zu überwinden und so gewann er mit 6,5 Punkten aus 7 Partien und einem ganzen Punkt Vorsprung souverän die diesjährige ufr. Schnellschach-Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch! (mehr …)