Unterfränkischer Schachverband e.V.
Bezirksverband des Bayerischen Schachbundes im Deutschen Schachbund e.V.
und Bayerischen Landessportverband

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Endstand vom Hofbräupokal 2015

Hinten von links: Schmitt Philipp (2. Platz), Hilverda Alexander (1. Platz), Stadtrat Willi Dürrnagel, Turnierleiter Wolfgang Saftenberger. Vorne von links: Alsheimer Lea (Beste Dame), Kail Sindy (Ratingpreis bis 1600), Dr. Peter Ostermeyer (3. Platz), Sendner Markus (Bester Jugendlicher)

Zur 24sten Auflage des Würzburger Hofbräupokals am 6. 9.2015 fanden 77 Teilnehmer den Weg in den Würzburger Hofbräukeller und maßen ihre geistigen Kräfte.
In diesem Jahr nahmen zahlreiche Titelträger teil: GM Hans-Joachim Hecht, 2 IM, 4 FM und 1 CM . Der SV Würzburg freut sich, dass das die Würzburger Hofbräu unseren schönen Sport seit langen Jahren unterstützt.
Nach sieben Runden siegte Alexander Hilverda aus Erlangen mit 6,5 Punkten vor Philipp Schmitt (Bad Mergentheim) 6 Punkte und Peter Ostermeyer (Rottendorf)  mit 5,5 Punkten.

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Zwischenbericht AK Liga

Zur Diskussion um Neuordnung des Liga-Betriebs wurde von der MV ein Arbeitskreis (AK Liga) ins Leben gerufen, der per Mail-Umlauf diskutierte und einmal auch persönlich zusammentraf.

Viele Varianten für den Ligabetrieb wurden genannt, für Unterfranken sinnvoll umsetzbar erschienen nur wenige. Das Protokoll mit Ideen und mögl. Konsequenzen sowie Tabellen und Grafiken ist hier.

Der AK empfiehlt, die starre Zuordnung zu den Spielkreisen zu lockern und grenznahe Teams ggf. zeitweilig bei den Nachbarn einzuteilen. (Variante 1)

Denkbar ist (Var. 2) darüber hinaus die Rückkehr zur 4-teiligen Kreis-Struktur mit einer Ebene weniger oder kleineren Ligen.

Vor Jahren bereits kurz im Gespräch (Var. 5) war die Einführung von 12er-Ligen mit nur 8 Spieltagen (evtl. plus 1 Relegation) und geringeren Fahrtstrecken.

Var. 6 sieht (als von Var. 5 weiter führender Vorschlag) die Verschlankung der Bezirksebene mit nur noch 24 statt 30 Teams (und weniger Fahrstrecken). Falls die MV 2016 dies beschließt, könnten auch die BezL-Vizemeister aufsteigen.

Um für eine Entscheidung zur MV 2016 besser gerüstet zu sein, bitten wir die Teams um Mitwirkung. Dazu ein Fragebogen, den die Mannschaftsführer mit ihren Teams ausfüllen sollten.

Diesen bitte zurück an mich (oder einen der Spielleiter) per Post oder eMail.

50 Jahre SchachAbt. SV Wildflecken

Ein halbes Jahrhundert besteht nun die Schachabteilung des SV Wildflecken. Ein würdiger Anlass, um verdiente Mitglieder auszuzeichnen, fand auch der 1. Vorsitzende des unterfränkischen Schachverbandes, Dr. Harald R. Bittner (Bad Kissingen, rechts im Bild), der dazu gerne in die hohe Rhön reiste. Nach einer kurzen Festrede ehrte er die langjährigen Schachfreunde (von links). Waldemar Tagunov (über 10 Jahre beim SV W), Günter Bramer (25 J.), Leopold Schnellbach (10 J.), Volker Zinn (25 J., seit über 15 J. Abteilungsleiter), Imre Kelemen (40 J.), Paul Asselborn (10 J.), Martin Eisenmann (25 J.), Klaus Hamelmann (50 J., Gründungsmitglied), Wolfgang Schmid (35 J.).

Bericht von Norbert Lukas zum Unterfränkischem Dähnepokal Finale

Nach einer völlig missratenen Eröffnung stand ich sehr passiv. Komischerweise gab es aber nichts direkt Zwingendes für Schwarz. Nach Damentausch ins Remis gerettet. Ich hatte zwar einen blöden Doppelbauern, doch der schwarzfeldrige Läufer konnte gegen meine auf weiß stehenden Bauern nichts machen und mein Springer hatte ideale Felder. Für die jeweils zwei Türme fehlten offene Linien.

Nach 99 plus 135 Minuten also kurz durchschnaufen und ab ins Schnellschach mit 2x 15 Minuten Bedenkzeit. Mit Weiß stand Klaus leicht besser, doch die e-Linie konnte er nicht dauerhaft für  ich behalten; darüber tauschten sch die Schwerfiguren ab. Im Endspiel erneut Klaus mit Läufer und ich mit Springer, dazu jeder 7 Bauern (Weiß dabei Doppel-g-Bauer). Nach insgesamt etwa 15 Minuten das Remis.

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Werner Schön verteidigt ufr. Fernschach-Krone

Erstmals ist es bei den unterfr. Fernschachmeisterschaften einem Titelträger gelungen, diese Ehre zu verteidigen. Werner Schön (Bad Kissingen, TSV) schaffte nun dieses Kunststück. Beim Turnier 2011/12 lag er mit 7 Punkten aus 9 Partien einen halben Zähler vor seinen schärfsten Verfolgern. Heuer lag er mit den beiden gleichen Konkurrenten, Reiner Oechslein (Wü-Lengfeld, SK 2000 SW) und Dr. Hans-Joachim Hofstetter (Bad Kissingen, SK Bad Neustadt) seit einem halben Jahr Kopf an Kopf und war dem übrigen Feld weit enteilt.

Der Vergleich innerhalb des Führungstrios brachte keinen Sieger, so dass bei je 5,5 Punkten aus 8 die Feinwertung, in der das „Gewicht“ der gesammelten Skalps zählt, entschied. Gerade mal ein viertel Wertungspunkt trennte die Ränge voneinander. Wie im letzten Turnier verteidigte Oechslein seinen Vizerang vor Hofstetter. Der Titelträger von 2008, Dr. Harald Bittner (Bad Kissingen, SK Bad Neustadt) wurde Vierter (4,5 Punkte).

Die Meldeliste für das neue Turnier (2015/16) ist bereits geöffnet; ab Herbst soll es erneut an die Analysen gehen.

Ergebnistabelle