75. Unterfränkische Meisterschaft – Das Rahmenprogramm
Freitag, 10. April 2026Mit zunehmender Turnierdauer werden die Partien immer umkämpfter.
Für die notwendige Entspannung nach 6 harten Runden sorgte das Rahmenprogramm.
Seniorenrefent Thomas Koch organisierte eine Wanderung zum Aussichtspunkt „Berghäuschen“. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 9 Teilnehmer auf die rund 8–9 km lange Strecke.
Die Route führte vorbei am Gradierpavillon, der Trinkhalle, dem Grenzsteingarten, der Vogelvoliere sowie der Wallfahrtskirche in Ipthausen. Am Aussichtspunkt angekommen wurden die Wanderer mit einem herrlichen Blick über die Region belohnt.
Den gelungenen Abschluss fand der Ausflug bei einer gemütlichen Einkehr im historischen Schlundhaus, wo regionale fränkische Küche sowie gute Gespräche im Mittelpunkt standen.
Währenddessen spielte eine kleine 8-köpfige Gruppe im Doppelrundensystem das traditionelle Blitzturnier aus.
Klarer Sieger wurde IM Valeri Grinev.
Zweite wurde Marianna Grineva punktgleich vor Matthias Basel, dicht gefolgt von Michael Pfarr und Heinz Hamlack.
Besser besetzt mit 14 Teilnehmern war das von ex-Bezirksspielleiter Hans-Jörg Gies gewohnt souverän organisierte Pokerturnier.
Sieger waren hier Fabian Englert und der ansässige Markus Heuring vor dem Ehepaar HJ und Oksana Gies.
Zu später Stunde wurden dann Schachvarianten ausgepackt.
„Hand and Brain“ wurde gespielt mit 5 Minuten Bedenkzeit.
Ein Spieler eines jeden Teams ist das Hirn und dieser Spieler entscheidet, welche der sechs Figuren (König, Dame, Turm, Läufer, Springer oder Bauer) der andere Spieler („die Hand“) seines Teams ziehen soll. Der Haken an der Sache ist, dass „das Hirn“ keinen konkreten Zug sagen und auch keinen sonstigen Hinweis geben darf.
Um die Sache nochmals zu verschärfen, wurde das Ganze dann auch noch mit Chess960 Grundstellung gespielt. So ging durchweg lustig und durchaus lautstark ein langer Schachtag zu Ende.
GH



