ARTIKEL ZUM SCHLAGWORT: 10 Fragen an

10 Fragen an Alexander Knüttel

Die Schachabteilung des 1. FC 1924 FRANKONIA THULBA E. V. Alexander findet sich in der vorderen Reihe als 4. von links. Bildquelle: Alexander Knüttel.

Es war Samstag, der 15.6.2024. Elektronische Post von einem Absender, den ich bislang nicht kannte. Betreff: Anmeldung Mitgliedschaft USV. Der erste Reflex war Tippfehler, das soll bestimmt Abmeldung heißen. Das war bisher der üblichere Fall, dass Schachabteilungen oder Schachvereine sich beim USV abmelden. Aber nein, ich lag glücklicherweise völlig falsch, wie das Studium des nachfolgenden Textes ergab. Dank all der fleißigen USV Hände konnten wir der Schachabteilung des FC Thulba dann bereits am 17.6. mitteilen, dass sie als Mitglied aufgenommen wurde. Mittlerweile, 2 Jahre später, ist sie fest im Spielbetrieb verankert und hat sich auch schon einen Namen als Ausrichter der RAPID MM 2025 gemacht. Ein großer Erfolg und eine großartige Geschichte, wie ich finde. Und so bedanken wir uns beim Vorsitzenden der Schachabteilung, Alexander Knüttel, dass er sich bereit erklärt hat, für unsere 10 Fragen zur Verfügung zu stehen. Alexander Knüttel ist Jahrgang 2005, 20 Jahre alt und hat in Hammelburg sein Abitur gemacht. Alexander studiert zurzeit Grundschullehramt mit dem Hauptfach Geschichte in Würzburg. Wohnhaft ist er in Hetzlos im Landkreis Bad Kissingen. Neben dem Schach engagiert er sich beim FC Thulba als Stadionsprecher bei den Heimspielen der Fußballer (Quizfrage: welcher Teilnehmer an den 10 Fragen war das noch?), spielt Posaune in der Stadtkapelle Hammelburg und betreut als Übungsleiter Kinder und Jugendliche im Circus Luna.

Ein junger Mann mit vielen Interessen und Fähigkeiten. Alles weitere dann in den 10 Fragen, viel Spaß beim Lesen.

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10 Fragen an Roland Schleicher

Roland bei einer seiner Lieblingsaktivitäten: ein gutes Buch lesen. Bildquelle: Roland Schleicher.

Roland Schleicher sieht man oft und gerne bei Schachveranstaltungen in Unterfranken. Ein unglaublich sympathischer, bescheidener und hilfsbereiter Mann, der sich seit vielen Jahren im Jugendbereich engagiert. Ich habe nicht mitgezählt, aber es gab in der Vergangenheit einige Anfragen, ob er seine Kenntnisse und Fähigkeiten nicht auch für den USV gewinnbringend einsetzen möchte. Dieses Jahr, 2026, war es dann endlich soweit: Roland kandidierte als Referent für Schulschach bei der USJ und durfte dann im Februar auch gleich am Wirsberg Gymnasium zu den Schulschachmeisterschaften aktiv werden. Und wir freuen uns sehr, dass wir Roland gewinnen konnten, für unsere 10 Fragen zur Verfügung zu stehen, so dass wir ihn etwas besser kennenlernen.

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10 Fragen an Jannik Kiesel

Jannik Kiesel mit den weißen Steinen am Schachbrett. Bildquelle: Jannik Kiesel

Ein Unterfranke in Berlin – es wäre sicher interessant und hörenswert, was ein talentierter Komponist im Stile eines George Gershwin daraus klangmalerisch zaubern würde. Nachdem Jannik schon einige Jahre für die Deutsche Schachjugend (DSJ) ehrenamtlich aktiv war kandidierte er im Frühjahr 2025 für das Präsidium des Deutschen Schachbunds (DSB), genauer gesagt für das Amt des Vizepräsidenten Verbandsentwickung. Ein sehr informatives Video zu seinen Aufgaben und Visionen kann auf der Seite des DSB angesehen werden.

Jannik ist 24 Jahre jung und studiert Wirtschaftsinformatik in Bamberg. Im Moment schreibt er an seiner Masterarbeit zum Thema „Digitalisierung in Sportvereinen und dessen Auswirkung auf Ehrenamtliche“. Als begeisterter Schachspieler findet man ihn nicht nur am Brett, sondern Jannik bringt sich mit ich viel Zeit und ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der Deutschen Schachjugend und dem Deutschen Schachbund ein. Seine Haupttätigkeit ist im Präsidium als Vizepräsident Verbandsentwicklung des DSB, er leitet Schach-Ferienfreizeiten, organisiert Weiterbildungsveranstaltungen und entwickelt neue Konzepte im Breitenschach-Bereich. Als Ausgleich pflegt Jannik in seiner Freizeit (neben Schach) die Hobbies Wandern, Fahrradtouren und ist oft auf Reisen unterwegs.

Natürlich waren wir neugierig auf Jannik und seinen Blick auf die Schachwelt. Trotz seines vollen Terminkalenders stand er sofort für die Beantwortung der 10 Fragen bereit, dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön aus Unterfranken !

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10 Fragen an Thomas Koch

Das Foto von Thomas stammt aus 2022 und zeigt ihn bei einem Besuch oben auf dem Hochofen der Henrichshütte in Hattingen (Ruhr). Früher war dort ein riesiges Stahlwerk mit über 10.000 Mitarbeitern. Heute Museum und Industriekultur. Bildquelle: Thomas Koch.

Unser langjähriger Seniorenwart Wolfgang Max Schmitt hatte mit genügend Vorlauf angekündigt, ab 2025 nicht mehr für sein Amt zu kandidieren. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich zunächst schwierig, bis sich, durch Hinweis von Harald Bittner, der Kontakt zu Thomas Koch vom SC Kitzingen ergab. A… auf Eimer sagt man bei uns im Ruhrpott, Thomas wird mir diese Bemerkung verzeihen. Bei seiner persönlichen Vorstellung auf der Mitgliederversammlung vor der Wahl bestach Thomas durch Wortwitz und seine sympathische Art. Ein Philanthrop, wie man ihn sich nicht besser für diese Funktion wünschen kann. Und so wurde Thomas denn auch einstimmig gewählt. Nicht nur ein neues Gesicht, sondern auch mit neuer Funktionsbezeichnung als Referent für Seniorenschach. Natürlich dauerte es nicht lange, bis wir mit den 10 Fragen an seine Tür klopften, um mehr über Thomas zu erfahren.

Thomas Koch ist Jahrgang 1971 und wurde in Hattingen an der Ruhr geboren, mitten im Herzen des Ruhrgebiets. Seine ersten Berührungen mit dem Schach im Verein hatte er während seiner Ausbildung in einem Metallberuf. Die Matches am Brett bestritt er dort für den SV Welper 1922 e.V. Damals stand für ihn weniger die Theorie des Spiels im Vordergrund, sondern eher das gemeinsame Schacherlebnis. Während dieser Zeit bekam Thomas von seinen Eltern einen Schachcomputer geschenkt, der auch heute noch in seinem Besitz ist. Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Maschinenbaustudiums und dem beruflichen Einstieg bei der Deutschen Bahn wechselte der Lebensmittelpunkt für ihn, seine Frau und den gemeinsamen Sohn nach Graz, in die Steiermark. Dort kamen auch die beiden weiteren Kinder zur Welt. Nach fünf Jahren in Graz lebt Thomas mit seiner Familie seit nunmehr 15 Jahren an der Mainschleife. Neben dem Beruf kümmert sich Thomas mit Freude um Haus und Garten und engagiert sich als aktives Mitglied im Förderverein Mainschleifenbahn e.V.

Was Thomas zum Thema Schach bewegt? Im Folgenden nachzulesen in den 10 Fragen. Viel Spaß dabei.

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10 Fragen an Niklas Orf

Niklas im Sommerurlaub 2024 vor dem Gefionspringvandet in Kopenhagen. Bildquelle: Niklas Orf

Ich bin immer wieder fasziniert davon, welch ein Segen es ist, beim Unterfränkischen Schachverband sein Ehrenamt im Jugendbereich zu beginnen! Nach einer gewissen Zeit kennt man eigentlich alle Kinder und Jugendspieler aus allen Vereinen. Zumindest die, die dem Schachsport länger als nur einige wenige Jahre treu bleiben. Einer dieser Jugendspieler, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, ist Niklas Orf vom SK Bad Neustadt. Niklas ist Jahrgang 2004, somit war er 15, als ich Anfang 2020 das Amt des stellvertretenden Bezirksjugendleiters übernommen habe. Und ein wirklich starker Schachspieler, der es 2022 sogar schaffte, sich bis zu den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften zu qualifizieren. Aber auch ehrenamtlich engagierte sich Niklas früh für den Schachsport, so übernahm er, trotz seines jungen Alters, Ende 2020 die Funktion des Webmasters für die Unterfränkische Schachjugend und löste alle anstehenden Aufgaben ganz vorzüglich.

Aber noch einmal kurz chronologisch. Niklas wurde, wie schon erwähnt, 2004 in Bad Neustadt an der Saale geboren, wuchs aber im nördlich von Bad Neustadt gelegenen, eher beschaulichen Hausen in der Rhön auf. Seine Schulzeit bestritt er am Martin-Pollich-Gymnasium Mellrichstadt (Anmerkung des Autors: starke Schulschach AG!), wo er 2021, in der Hochphase der Corona-Restriktionen, seine Hochschulreife erlangte.

Schon vor seinem Schulabschluss zeichnete sich ab, dass Niklas ein starkes Interesse für die Mathematik hatte. So klang es aus vielen Gesprächen heraus, die ich mit ihm auf Schachturnieren führen durfte und von denen er einige besuchte und vorne mitspielte. Keine Überraschung deshalb, dass er sein Interesse dann in ein Studium der Mathematik mit Anwendungsfach Philosophie weiter vertiefte. Nachdem Niklas 2024 seinen Bachelorabschluss erlangte, führt er momentan sein Studium mit dem Ziel Master weiter.

Aber auch dem Ehrenamt und seinem Heimatverein SK Bad Neustadt blieb Niklas weiterhin treu und ist seit 2024 der 1. Vorsitzende des Schachklubs Bad Neustadt. In diesem jungen Alter sicher erwähnens- und lobenswert. Zu seinen Hobbies zählt Niklas neben Schach Tischtennis und Lesen.

Ein spannender Mensch! Und natürlich haben wir ihn zu all diesen Aktivitäten befragt und die erwartet spannenden und vielschichtigen Antworten erhalten. Viel Spaß beim Lesen!

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