ARTIKEL ZUM SCHLAGWORT: 10 Fragen an

10 Fragen an Dr. Thomas Marschner

Dr. Thomas Marschner beim Training im Freiluftschach (Bildquelle: Thomas Marschner)

Thomas Marschner und ich kennen uns schon über 20 Jahre. Von 2000 – 2009 waren wir Arbeitskollegen im gleichen Unternehmen der Halbleiterbranche in Dresden. Merkwürdigkeit des Lebens: obwohl wir uns viel unterhalten haben wusste ich bis vor kurzem nicht, dass er im Schachsport so stark engagiert ist, wie wir das im folgenden Interview erfahren werden. Nach der Insolvenz unseres Arbeitgebers 2009 verloren wir uns aus den Augen, haben uns aber vor zwei Jahren wiedergefunden und festgestellt, dass wir sogar recht nah beieinander wohnen. Und: beide im Schachsport aktiv sind. Wie war mal ein Slogan des Deutschen Schachbunds: Schach verbindet Menschen – ein Bilderbuchbeispiel!

Thomas Marschner ist Jahrgang 1967, von der Ausbildung Physiker, lebt, arbeitet und trainiert in Hofheim am Taunus. Beruflich koordiniert er bei ZEISS in Roßdorf nationale und europäische Förderprojekte in der Halbleiter-Chip-Industrie. Seit etwa zehn Jahren ist Thomas Mitglied der Mannschaftsleitung beim SK Schwäbisch Hall, dem deutschen Meister von 2017, 2023 und 2024 in der Schach-Frauenbundesliga. Dort ist er vor allem für die Berichterstattung auf der Vereinswebseite, auf verschiedenen Schachportalen (u.a. Schachticker) und in der lokalen Presse verantwortlich.

Mit einer aktuellen ELO Zahl von 1994 ist Thomas aber auch selbst regelmäßig am Schachbrett zu finden, er spielt für die SVG Eppstein im Taunus in der Oberliga Südwest. Neben Schach hält Thomas sich mit Tennis fit, derzeit auf Verbandsebene in der Altersklasse Ü50 in Hessen. Darüber hinaus ist er ein leidenschaftlicher Fotograph. Wer sich hier ein „Bild“ 🙂 machen möchte, sollte einmal auf seiner Webseite www.thomas-marschner.de vorbeischauen.

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10 Fragen an Jana Schneider

Jana Schneider 2023 bei den Offenen Internationalen Bayerischen Meisterschaften (Bildquelle: Sandra Schmidt)

Als gebürtige Karlstadterin des Jahrgangs 2002 hinterließ Jana bereits früh ihre Fußspuren im schachlichen Unterfranken. Nach den initialen Lernschritten durch ihren Vater trat sie schon 2008 als Vereinsspielerin für die Schachfreunde der SpVgg Stetten 1946 e.V. an. Jana ehrt ihren ersten Verein, indem sie auch heute noch an Platz 1 der DWZ Liste (2240! Auswertung 176!) für Stetten als passives Mitglied gemeldet ist.

Die Zahl der nationalen und auch internationalen Turniergewinne ist seither kaum noch zu überblicken. Wer sich hier informieren möchte, dem sei ein Blick in den Jana gewidmeten Wikipedia Artikel empfohlen. Auch in Presse und Fernsehen war und ist Jana zahlreich vertreten und gewinnt den Zuschauer schnell mit ihrer intelligenten, verschmitzten und rundum sympathischen Art. Für den Unterfränkischen Schachverband war es eine große Freude, dieser noch jungen Schachspielerin 2023 die Ehrenmitgliedschaft anzutragen.

Neugierig geworden? Jana hat uns, trotz ihrer zahlreichen Verpflichtungen, in gewohnt sympathischer und tiefgründiger Weise auf unsere 10 Fragen geantwortet…viel Spaß beim Lesen.

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10 Fragen an Katharina Senft

Katharina Senft im Heimtrikot des SK Arnstein (Bildquelle: Katharina Senft)

Wer sich in Unterfranken mit Schach beschäftigt oder hier Turniere spielt, wird recht schnell auf den Namen Katharina Senft treffen. Für ihre schachliche Wahlheimat SK Arnstein spielt sie nicht nur in der Verbandsrunde in der Kreisliga Mitte, sondern ist auch fast immer mit großer Begeisterung bei den Opens dabei. Als Verantwortliche für die Jugendarbeit im Verein zeigen sich auch hier Erfolge in der Begeisterung der Jugendlichen, so konnte bei den kürzlich ausgetragenen Kreismeisterschaften mit Sara Elias die Kreisjugendmeisterin in der U10 sowie mit Nestor Elias der Kreis-Vizemeister in der U12 und Linus Rauh in der U14 Platz 3 für den SK Arnstein errungen werden. Die nimmermüde und hochengagierte junge Frau beteiligt sich auch auf Verbandsebene erfolgreich als Frauenschachbeauftragte und Bezirksjugendleiterin. In letzterer Funktion trägt sie wichtige Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen im Bezirk und damit für die Zukunft des USV. Katharina ist auch eine sehr gefragte Referentin beim Bayerischen Schachbund, z.B. hat sie dieses Jahr zum 2. Mal in Folge einen Vortrag bei der Bayerischen Schachakademie gehalten. Trotz ihres vollen Kalenders ist es uns über Insider gelungen, mit Katharina ein Interview im Rahmen der 10 Fragen an … zu führen.

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10 Fragen an Jana Bardorz

Jana Bardorz 2023 am Schachbrett beim Schnellschachgipfel Dinkelsbühl (Bildquelle: Edin Pezerovic)

Meine erste Begegnung mit Jana Bardorz (Jahrgang 2004) fand 2020, also noch vor Corona, in Aschaffenburg im Friedrich-Dessauer Gymnasium statt. Jana spielte dort in einer 6-er Mannschaft an Brett 1 bei den Unterfränkischen Schulschachmeisterschaften. Es war mein erster Schiedsrichtereinsatz in der WK 1 und Jana fiel mir gleich auf, wahrscheinlich, weil sie ihre Partien stets als Erste beendete. Offensichtlich war sie bei diesem Turnier nicht wirklich gefordert. Erst im Nachgang zum Turnier informierte ich mich weiter und stellte fest, dass ich es mit einer Top 10 Nachwuchsspielerin in Deutschland zu tun hatte. Jana kann auf eine beachtliche Zahl von Titeln blicken, u.a. als 2-fache Deutsche Jugendmeisterin und 2022 als Bayerische Frauenmeisterin. Ebenfalls in 2022 hinterliess Jana international ihre Fußspuren als Teilnehmerin bei den Jugend Weltmeisterschaften in Constanta / Rumänien. Neben dem Schach am Brett widmet sich die heute 20-jährige ehrenamtlich dem Training von Kindern und Jugendlichen und auf Verbandsebene der Förderung des Schachsports für Mädchen und Frauen, so u.a. am 7.12. mit einem für diesen Personenkreis zugeschnittenen Training.

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10 Fragen an Werner Zschunke

Werner Zschunke (Bildquelle: Werner Zschunke)

Er ist USV Ehrenmitglied. Und ein Tausendsassa, was die DWZ Auswertung im Bezirk Unterfranken angeht. Seit vielen Jahren kümmert sich Werner Zschunke mit Begeisterung, Engagement und Zuverlässigkeit um Aufstieg und Fall der Ratingzahl.

Werner wurde 1948 in Dresden geboren, verbrachte aber seine Kindheit und Jugend in Unterfranken, genauer gesagt in Wörth und Miltenberg.

Nach seinem Beruf gefragt antwortet er: Lochkartentabellierer. Hat der geneigte Leser da Fragezeichen auf der Stirn? Der USV hat für Euch im Internet gesucht und festgestellt: es gibt genau einen Suchtreffer, der dieses Berufsbild erklärt, ein Spiegel Artikel aus dem Jahre 1970. Zitat: „Er kann Sortier- und Tabelliergeräte für Lochkarten bedienen und die einzelnen Schaltungen ausführen.“

Lochkarte. Quelle: Wikipedia

Gelernt hat Werner seinen Beruf in Aschaffenburg, danach war er in Frankfurt und München tätig. Ebenfalls in der Landeshauptstadt sattelte er später zum Programmierer um, danach verschlug es ihn nach Düsseldorf zu einer Unternehmensberatung. Von dort aus war er in Hamburg und mehreren Städten in NRW tätig. Seit 1977 liegt Werners Lebensmittelpunkt in Schweinfurt,  wo er 1979 zum Systemprogrammierer ausgebildet wurde.

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